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Werbevideo

Sowohl im geschäftlichen wie auch im privaten Alltag werden viele Arbeiten mit Unterstützung vom Computer erledigt. Dabei läuft nicht immer alles wie gewünscht. Es gibt Ärger, Probleme und Schwierigkeiten, welche aber nicht ausschliesslich Schuld der Technik sind. Vielen Anwendern fehlen entsprechende Kompetenzen, um effizient und handlich zum Ziel zu kommen. Sie überlassen eher vieles dem Zufall und sind glücklich, wenn es schlussendlich doch irgendwie klappt.

Dabei wäre es doch gar nicht so schwierig, sich angemessenes Wissen anzueignen. Wenn dazu nicht unbedingt der Weg vom Selbststudium gewählt werden will, kann man sich auch in einem Computerkurs ausbilden lassen. Ein entsprechendes Aus- und Weiterbildungsangebot mit einer Vielzahl an Themen bietet unter anderem auch das Computer-Studio in Schattdorf. Seit Januar 1997 schult und trainiert man da im Einzelunterricht oder in der Kleingruppe und ermöglicht so den Umgang mit dem Computer richtig zu erlernen.

Für die Publikation der Angebote werden in erster Linie Inserate geschaltet und verschiedene Internetplattformen genutzt. Anlässlich dem 15-jährigem Jubiläum will ich ein Werbevideo erstellen, um die Werbemassnahmen mit einem noch nicht genutzten Medium zu erweitern.





Vorbereitung

Zum Erstellen des Werbevideos braucht es natürlich nebst der Technik (Videokamera, Computer und Software zum Schneiden und Vertonen) auch ein Konzept, oft als Drehbuch betitelt. In meinem Fall stellte ich dabei die anvisierten Sequenzen wie folgt zusammen:

  • Intro
  • Person setzt sich und stellt Stuhlhöhe ein
  • Startknopf an Zentraleinheit drücken
  • Bildschirm einschalten
  • Windows wird gestartet
  • Arbeiten mit der Maus
  • Bildschirmansicht «Word starten / Text eingeben»
  • Tippen auf der Tastatur
  • Text formatieren
  • Arbeiten mit der Maus
  • Formatierungsarbeiten
  • Dokument speichern
  • Überlegung «Was noch? / Wie weiter?»
  • Bild aus E-Mail speichern
  • Bild in Einladung einfügen
  • Formatierungsarbeiten
  • Kaffeepause
  • Dokument drucken
  • Werbung für Computer-Studio

Einen Teil der Szenen wurden mit der Videokamera gefilmt, der Rest mit HyperCam aufgezeichnet.



Filmen, schneiden und vertonen

Nachdem der Aufbau des Films festgelegt war, konnte ich jede Sequenz mit meinem Coach zuerst besprechen und auf die Durchführbarkeit erproben. Diese Vorgehensweise machte sich natürlich beim späteren Schneiden bezahlt. Zugleich konnte ich dadurch anschliessend beim Filmen Sequenz für Sequenz aufzeichnen, ohne erneut über die Einstellungen nachdenken zu müssen.

Alle Szenen, bei denen Hardware (Computer, Tastatur, Maus, Drucker und Kaffeemaschine) vorkommt, wurden mit der Videokamera gefilmt. Formatierungsarbeiten, Intro und die Werbung am Schluss zeichnete ich mit HyperCam auf.

Eine intensive Materialauseinandersetzung mit Sichtung und Auswahl blieb mir erspart, da ich sowohl beim Erstellen vom Konzept wie auch beim Aufzeichnen der Szenen entsprechend Beachtung schenkte. Dennoch musste ich die einzelnen Sequenzen auf das Wesentliche zurecht schneiden. Anschliessend wurden diese zur gewünschten Bild- und Szenenfolge zusammengefügt.

Obwohl der Film nun komplett erscheint, müssen noch einige Korrekturen und Feinarbeiten durchgeführt werden. Das betrifft unter anderem das genaue Abstimmen und Positionieren der einzelnen Bildsequenzen. Bei ein paar Einstellungen wurde zudem die Ablaufgeschwindigkeit erhöht. Hingegen habe ich bewusst auf spezielle Übergangseffekte verzichtet.

Bei der Auswahl vom Soundtrack konnte ich mich nicht auf Anhieb entscheiden. Völlig konventionell wie auch allzu bekannt durfte er nicht sein, dafür aber mit etwas Pfiff. Schlussendlich habe ich den Film mit einem Techno-Instrumental-Sound vertont.





 

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